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Schuljahresbeginn mit neuer INGRA
Kennenlernen, Absprachen treffen, gut starten

Erstes Gespräch — was Sie klären sollten

Die ersten vier Wochen

WocheSchwerpunkt
1Beobachten & Ankommen — INGRA lernt Klasse, Kind und Sie kennen. Wenig Erwartungen, viel Spielraum.
2Erstes Feedback-Gespräch — Was fällt der INGRA auf? Was beobachten Sie? Erste Absprachen konkretisieren.
3-4Routinen festigen, Rollen schärfen, Stolpersteine gemeinsam besprechen.
→ LK-06 · Schuljahresbeginn mit neuer INGRA
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Übergänge begleiten
Klassen- und Schulwechsel würdevoll gestalten

Was Sie weitergeben sollten — und dürfen

⚖️
Datenschutz: Weitergabe von Informationen nur mit Einverständnis der Eltern.

Das Kind auf den Übergang vorbereiten

→ LK-07 · Übergänge begleiten
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Wenn es zwischen Ihnen nicht stimmt
Spannungen benennen, Klärung suchen, Eskalation vermeiden

Häufige Spannungsquellen

Stufenplan: Was wann tun?

StufeSchritt
1Selbstreflexion — Liegt es an mir? An der Situation? An echten Rollenüberschreitungen?
2Direktes Gespräch — Konkret, sachlich, ohne Vorwürfe. „Ich beobachte, dass …"
3Schulleitung oder Teamkoordination einbeziehen — nicht als Eskalation, sondern als Klärungshilfe
→ LK-08 · Wenn es zwischen uns nicht stimmt
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🔍
Häufige Diagnosen — was bedeutet das?
Grundwissen über Förderschwerpunkte hilft, Verhalten zu verstehen

Häufige Förderschwerpunkte — kompakt

FörderschwerpunktWas es bedeutet
ADHSUnaufmerksamkeit, Impulsivität, Hyperaktivität — kein böser Wille, Selbststeuerung neurobiologisch erschwert
Autismus-SpektrumKommunikation und sensorische Verarbeitung anders. Routinen und Vorhersehbarkeit sind Sicherheit
ESEStarke Gefühle, schwache Regulierung — oft Trauma-Hintergrund, Beziehung vor Leistung
Förderschwerpunkt LernenKognitive Verarbeitung verlangsamt — Kleinschrittigkeit und Erfolgserlebnisse helfen
Körper & MotorikKörperliche Einschränkungen, Hilfsmittel — INGRA kennt den Umgang, lassen Sie sich einweisen
SpracheSprachverständnis/-produktion eingeschränkt — einfache, klare Sprache hilft allen
→ LK-09 · Häufige Diagnosen — was bedeutet das?
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⚖️
Rechtliche Grundlagen in 5 Minuten
Wer bewilligt, wer zahlt, wer ist zuständig — und was geht Sie nichts an

Das System in 4 Schritten

SchrittWas passiert
1Eltern beantragen beim Jugendamt (SGB VIII §35a) oder Sozialamt (SGB IX). Sie sind daran nicht beteiligt.
2Kostenträger bewilligt Stunden und erstellt Hilfeplan. Stundenzahl, Verlängerung — alles beim Kostenträger.
3Träger stellt INGRA ein und entsendet sie in die Schule. INGRA ist Mitarbeiterin des Trägers — nicht von Ihnen weisungsgebunden.
4Schule/Lehrkraft kooperiert pädagogisch — ohne Arbeitgeberrolle. Sie können Absprachen einfordern, aber keine Anweisungen erteilen.
→ LK-10 · Rechtliche Grundlagen in 5 Minuten
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🔒
Sexuelle & häusliche Gewalt erkennen
Wahrnehmen · Dokumentieren · Richtig handeln — bevor es zu spät ist

Warum diese Karte wichtig ist

Lehrkräfte verbringen täglich Zeit mit Kindern — und sehen Signale, die andere nicht sehen. Sie müssen keine Diagnose stellen. Sie müssen wahrnehmen, dokumentieren und weitergeben.

Mögliche Warnsignale

⚠️
Wichtig: Einzelne Signale sind kein Beweis. Erst ein Muster über Zeit rechtfertigt einen Hinweis. Bei Verdacht: dokumentieren und an Schulleitung/Kinderschutzfachkraft melden — nicht selbst ermitteln.
→ LK-11 · Sexuelle & häusliche Gewalt erkennen
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🧠
Trauma erkennen und damit umgehen
Verstehen · Stabilisieren · Nicht retraumatisieren

Was ist Trauma — in einem Satz

Trauma ist eine überwältigende Erfahrung, die das Nervensystem dauerhaft in Alarmbereitschaft versetzt — auch wenn die Gefahr längst vorbei ist. Das Kind reagiert nicht auf die Gegenwart, sondern auf eine gespeicherte Bedrohung.

Mögliche Signale im Unterricht

→ LK-12 · Trauma erkennen und damit umgehen
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🗣️
DAZ & Einfache Sprache im Unterricht
Verständlich sprechen · Teilhabe ermöglichen · Allen helfen

DAZ hilft allen

DAZ-Prinzipien helfen nicht nur Kindern mit Migrationsgeschichte — sie helfen auch Kindern mit ADHS, Verarbeitungsschwäche, Trauma und Förderschwerpunkt Lernen. Gute DAZ-Sprache ist guter Unterricht.

Sprechen — sofort umsetzbar

→ LK-13 · DAZ & Einfache Sprache im Unterricht
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🌍
Migration — Hintergründe verstehen & handeln
Kontext kennen · Ressourcen sehen · Brücken bauen

Was Kinder mit Migrationsgeschichte mitbringen können

Ressourcen
  • Resilienz & Anpassungsfähigkeit
  • Mehrsprachigkeit
  • Familienzusammenhalt
  • Lebensklugheit & Pragmatismus
  • Kulturelle Vielfalt
Mögliche Belastungen
  • Traumatische Erlebnisse
  • Unsicherer Aufenthaltsstatus
  • Sprachbarriere
  • Unterbrochene Bildungsbiografie
  • Beengter Wohnraum

Häufige Herausforderungen & was hilft

→ LK-14 · Migration — Hintergründe verstehen & handeln
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🤝
Elterngespräche mit migrantischen Familien
Erwartungen klären · Dolmetscher · Kulturell sensibel

Häufige Missverständnisse

Was Sie wahrnehmenWas es bedeuten kann
Eltern kommen nicht zu TerminenSchicht, Sprache, kein Vertrauen
Schweigen im GesprächRespekt, Unsicherheit, Angst
Keine Hausaufgaben-HilfeEigene Sprachbarriere
Ablehnung von FörderangebotenScham, Tabu, Unkenntnis
Vater spricht, Mutter schweigtKulturelle Rollenverteilung

Dolmetscher — wann und wie

→ LK-15 · Elterngespräche mit migrantischen Familien
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💬
Das kLAR-Modell verstehen
Die gemeinsame Sprache in Gelb & Orange

Was ist kLAR?

kLAR ist die verbindliche Gesprächsstruktur, die INGRA bei Gelb und Orange einsetzt — also bevor eine Situation zur echten Krise wird. Vier Schritte, immer in dieser Reihenfolge. Wenn Sie wissen, was die Buchstaben bedeuten, verstehen Sie sofort, was INGRA gerade tut.

BuchstabeBedeutung
kKontakt & Körperliche Sicherheit — Augenhöhe, ruhige Stimme, Sicherheit zuerst
LLeise & Langsam — Stimme senken, Tempo herausnehmen
AAnerkennung & Atmen — „Ich sehe, dass das schwer ist", gemeinsam atmen
RReizreduktion & Rückzug — Reize reduzieren, Raum geben
💡
Was Sie tun können: Wenn INGRA kLAR einleitet — Raum und Ruhe geben, nicht eingreifen oder kommentieren. Die Klasse weiterführen, damit INGRA sich aufs Kind konzentrieren kann.
→ LK-16 · Das kLAR-Modell verstehen
PE html> KLARTEXT · Lehrerkurs
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🏫
KLARTEXT Mentoring-System

Für Lehrkräfte

Wie Lehrkraft und INGRA zusammenarbeiten — klare Rollen, konkrete Handlungsempfehlungen, gemeinsame Sprache.

16 Kapitel
Klare Zuständigkeiten
Praxisnah
Druckbar
1
🤝
INGRA & Lehrkraft — das Team
Rollen · Absprachen · Zusammenarbeit auf Augenhöhe

Zwei unterschiedliche Rollen — ein gemeinsames Ziel

Lehrkraft und INGRA ergänzen sich — sie konkurrieren nicht. Je klarer die Rollen, desto besser geht es dem Kind. Unklarheiten in der Rollenverteilung belasten alle Beteiligten und schaden der Qualität der Begleitung.

AufgabeLehrkraftINGRA
Unterrichten, LehrplanLehrkraft
Begleitung des Kindes im AlltagINGRA
Notengebung, BeurteilungLehrkraft
Barometer-Check & RegulationINGRA
Klassenführung, DisziplinLehrkraft
Dokumentation der BegleitungINGRA
Elterngespräche führenLehrkraftBeobachtungen liefern
Krisenintervention planengemeinsamgemeinsam
Feedback geben & empfangengemeinsamgemeinsam

Was gute Zusammenarbeit ausmacht

Was hilft
  • Kurze tägliche Absprache — 2 Minuten reichen
  • INGRA informiert LK über den Tagesbeginn
  • LK informiert INGRA über Planänderungen
  • Klare Signale wenn INGRA übernehmen soll
  • Offenes Feedback — auch kritisches
  • Gemeinsame Planung bei schwierigen Situationen
Was schadet
  • INGRA mit Aufgaben für andere Kinder betrauen
  • INGRA während der Begleitung unterbrechen
  • Unterschiedliche Aussagen gegenüber Kind und Eltern
  • Konflikte vor dem Kind austragen
  • Rollen vermischen ohne Absprache
  • Beobachtungen von INGRA ignorieren
💡
Empfehlung: Vereinbaren Sie zu Schuljahresbeginn ein kurzes Kennenlern-Gespräch mit INGRA und der Teamkoordination. Klären Sie: Wer gibt wem wie oft Rückmeldung? Wie läuft die tägliche Absprache? Was passiert wenn es eskaliert?
→ LK-01 · Zusammenarbeit mit INGRA
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Das Barometer im Unterricht
Lesen · Reagieren · Signale nutzen

Was das Barometer zeigt — und was es bedeutet

Das Barometer ist das zentrale Kommunikationswerkzeug zwischen Kind und Begleitung. Es zeigt den aktuellen Nervensystemzustand — nicht die Stimmung, sondern den Regulationsstatus. Das ist wichtig: Barometer Orange bedeutet nicht "schlechte Laune", sondern "Regulation nötig, Lernen gerade schwer möglich".

Grün — bereit, normal weiter
Gelb — leicht angespannt, beobachten
Orange — INGRA übernimmt, Anforderungen reduzieren
Rot — Krise, Feuerwehr-Protokoll
Grau — erschöpft, keine Anforderungen

Was die Lehrkraft bei welcher Farbe tut

FarbeLehrkraftINGRA
Grün Normal weiter, kein besonderer Eingriff nötig Beobachtet, begleitet im Hintergrund
Gelb Aufmerksamkeit erhöhen, ggf. Aufgabe vereinfachen Näher beim Kind, kurze Regulationstools
Orange Anforderungen reduzieren, kein Druck, Raum geben Übernimmt Begleitung, kLAR einleiten
Rot Andere Kinder schützen, Raum freimachen Feuerwehr-Protokoll, TK informieren
Grau Keine Anforderungen, stilles Dasein ermöglichen Stille Präsenz, kein Gespräch, kein Druck
⚠️
Wichtig: Wenn das Kind Orange oder Rot zeigt, ist Lernen neurobiologisch kaum möglich — das Gehirn ist im Alarmmodus. Anforderungen in diesem Zustand erhöhen den Stress und verlängern die Eskalation. Erst Regulation, dann Unterricht.
→ LK-02 · Das Barometer-System
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kLAR & klare Zuständigkeiten
Wann INGRA übernimmt · Wann die Lehrkraft handelt · Übergabe

Das kLAR-Modell — was es ist und wer es anwendet

kLAR ist das Deeskalationsmodell des KLARTEXT-Systems. Es wird von INGRA angewendet — nicht von der Lehrkraft. Das ist keine Hierarchie, sondern Rollenklarheit: INGRA ist für die Regulation des Kindes ausgebildet und zuständig. Die Lehrkraft hält in dieser Zeit den Unterricht aufrecht.

k
Kontakt & Körperliche Sicherheit — INGRA geht zum Kind, ruhige Haltung, sicherer Abstand
L
Leise & Langsam — INGRA spricht leise und langsam, Tempo reduzieren
A
Anerkennung & Atmen — Zustand benennen ohne zu bewerten, gemeinsam ruhiger werden
R
Reizreduktion & Rückzug — Reize wegnehmen, ruhigen Rückzugsort anbieten

Die Übergabe — wann INGRA übernimmt

Es braucht ein klares, diskret vereinbartes Signal das Lehrkraft und INGRA kennen. Kein langes Erklären vor der Klasse — eine Geste, ein Blick, ein Wort reicht.

Gute Übergabe-Signale
  • Kurzer Blickkontakt + Nicken
  • Vereinbartes Wort ("Pause?")
  • INGRA geht von selbst wenn Barometer Orange
  • Diskrete Handgeste
Was vermieden werden sollte
  • Vor der Klasse laut besprechen
  • Warten bis es eskaliert hat
  • Kind zwischen LK und INGRA
  • Unklare Zuständigkeit im Moment

Wenn INGRA beim Kind ist — was macht die Lehrkraft?

  • Unterricht weiterführen — die Klasse braucht Führung
  • Andere Kinder nicht auf das Kind aufmerksam machen
  • INGRA Raum lassen — nicht kommentieren, nicht eingreifen
  • Bei Bedarf Raum freimachen — andere Kinder kurz rausschicken
  • Nach der Situation: kurze Rückmeldung an INGRA was hilfreich war
💡
Praxis-Tipp: Vereinbaren Sie zu Schuljahresbeginn explizit: "Was ist unser Signal wenn INGRA übernehmen soll?" Dieses Signal sollte das Kind kennen — dann weiß es was passiert und kann sich darauf einstellen.
→ LK-03 · Wenn das Kind eskaliert
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Eskalation & Krise
Klare Aufgaben · Feuerwehr-Protokoll · Nachbereitung

Wer macht was in der Krise?

In Krisensituationen ist Rollenklarheit lebensnotwendig. Wenn beide gleichzeitig eingreifen, entsteht Chaos. Die Regel ist einfach: INGRA übernimmt das Kind — Lehrkraft übernimmt die Klasse.

AufgabeZuständig
Das Kind in der Krise begleitenINGRA
Andere Kinder schützen & beruhigenLehrkraft
Raum freimachen wenn nötigLehrkraft
TK informierenINGRA
Eltern informierenLehrkraft oder TK
Notruf 112 wenn nötigWer greifbarer ist
Dokumentation der KriseINGRA
Nachbesprechunggemeinsam

Was Lehrkräfte häufig instinktiv tun — und warum es schadet

Kontraproduktiv
  • Laut sprechen oder mahnen
  • Konsequenzen ankündigen
  • Erklären warum das Verhalten falsch ist
  • Körperlich festhalten
  • Die ganze Klasse zuschauen lassen
  • Mit INGRA diskutieren vor dem Kind
Was hilft
  • Ruhig bleiben — Ausstrahlung überträgt sich
  • Raum schaffen — andere rausschicken
  • INGRA Raum lassen
  • Klasse weiter beschäftigen
  • Konsequenzen erst nach der Krise
  • Kurze Nachbesprechung mit INGRA

Nachbereitung — warum sie wichtig ist

Nach einer Krise brauchen alle Beteiligten etwas: das Kind Sicherheit, die Klasse Normalität, INGRA und die Lehrkraft Reflexion. Eine kurze Nachbesprechung — 5 Minuten — verhindert dass sich Muster einschleifen.

1
Das Kind: Kurzes ruhiges Gespräch wenn es bereit ist — kein langer Monolog
2
Die Klasse: Kurz normalisieren — "Das war heute schwierig, jetzt machen wir weiter"
3
INGRA und Lehrkraft: Was hat funktioniert? Was würden wir ändern?
4
TK informieren wenn die Situation außergewöhnlich war
⚠️
Merksatz: Konsequenzen gehören nicht in die Krise — sie gehören danach. Im Alarm-Modus kann das Kind Konsequenzen nicht verarbeiten. Konsequenzen in der Eskalation eskalieren weiter.
→ LK-03 · Wenn das Kind eskaliert
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👨‍👩‍👧
Elterngespräche gemeinsam führen
Vorbereitung · Rollenverteilung · schwierige Gespräche

Wer macht was beim Elterngespräch?

Elterngespräche mit Schulbegleitungsthemen sind komplexer als reguläre Elterngespräche. Klare Rollenteilung schützt alle — und verhindert Widersprüche die Eltern verunsichern.

InhaltLehrkraftINGRA
Schulische Leistung, NotenLehrkraft
Soziales Verhalten in der KlasseLehrkraftErgänzt auf Nachfrage
Beobachtungen aus der BegleitungINGRA
Barometer, kLAR, eingesetzte WerkzeugeINGRA
Krisenberichtegemeinsamgemeinsam
Empfehlungen zur FörderungLehrkraftInformiert TK
Hilfeplan-ThemenÜber TK

Vorbereitung — was vorher geklärt sein sollte

1
Kurze Vorbesprechung mit INGRA vor dem Termin: Was bringt jeder ein? Was bleibt ungesagt?
2
Themen aufteilen: Wer spricht worüber? Keine Überraschungen im Gespräch
3
Einheitliche Linie: Keine widersprüchlichen Aussagen — das verunsichert Eltern
4
INGRA liefert sachliche Beobachtungen — keine Interpretationen, keine Diagnosen
5
TK einbeziehen wenn es um Hilfeplan, Kosten oder Zuständigkeiten geht

Wenn Eltern schwierig werden

Manchmal kommen Eltern aufgewühlt, defensiv oder fordernd. Das ist meist kein Angriff auf Sie — sondern Ausdruck von Sorge um ihr Kind. Professionelle Reaktion schützt alle.

Professionelle Reaktion
  • Zuhören ohne zu unterbrechen
  • Gefühl anerkennen: "Ich verstehe, das ist belastend"
  • Bei Sachfragen: konkret und faktenbasiert antworten
  • TK hinzuziehen wenn nötig
  • Nachtermin anbieten wenn Gespräch eskaliert
Was eskaliert
  • Rechtfertigen und verteidigen
  • Gegenangriff oder Bewertungen
  • Versprechen die nicht gehalten werden können
  • INGRA und Lehrkraft widersprechen sich
  • Diagnosen oder Vermutungen äußern
💡
Goldene Regel: Was INGRA und die Lehrkraft gemeinsam gegenüber Eltern sagen, muss vorher abgestimmt sein. Eltern merken Widersprüche sofort — das erschüttert das Vertrauen in das gesamte System.
→ LK-04 · Elterngespräche mit INGRA → LK-05 · Inklusion im Unterricht
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Gemeinsam für das Kind
Lehrkraft und INGRA sind ein Team — mit unterschiedlichen Rollen und demselben Ziel. Je klarer die Absprachen, desto besser geht es dem Kind.
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