Gib der Stimme in deinem Kopf einen Namen — und schick sie in den Feierabend.
Diese Stimme kennst du
„Das hättest du besser machen müssen." „War das wirklich genug?" — der innere Kritiker meldet sich meistens genau dann, wenn du sowieso schon erschöpft bist. Das Problem: Er klingt wie du, also nimmst du ihn ernst. Muss er aber nicht haben.
Die Übung: Gib ihm eine Gestalt
Stell dir deinen inneren Kritiker als Comicfigur vor — übertrieben, leicht lächerlich. Eine spießige Eule mit Brille, ein nörgelnder Kaktus, eine Diva mit Megafon. Wichtig: nicht bedrohlich, sondern ein bisschen albern.
🦉 Kritiker-Eule sagt
- „Du hättest heute viel geduldiger sein können."
🙋 Du antwortest
- „Danke für deine Meinung, Eule. Feierabend ist um 16 Uhr — und der ist jetzt vorbei."
Warum das funktioniert
Sobald du der Stimme eine Figur gibst, schaffst du Distanz. Du hörst sie, nimmst sie aber nicht mehr als absolute Wahrheit.
Brainy erinnert: Dein innerer Kritiker darf reden. Er muss nur nicht das letzte Wort haben.