Übergänge sind für viele Kinder die schwierigsten Momente des Tages – nicht weil sie schwierig sein wollen, sondern weil das Umschalten Energie kostet.
Warum sind Übergänge schwer?
Beim Übergang muss das Kind etwas Vertrautes beenden und etwas Unbekanntes beginnen. Das Gehirn muss umschalten – das kostet Regulationsenergie. Kinder, die gerade im Flow sind, reagieren besonders stark.
Typische Übergänge im Schulalltag
- Ankommen morgens – von Zuhause in die Schule
- Wechsel von Freispiel zu Aufgabe
- Von draußen nach drinnen
- Unterrichtswechsel, Raumwechsel
- Ende des Tages, Abholung
Was hilft?
- Ankündigen: „In 5 Minuten räumen wir auf."
- Rituale: gleiche Schritte, gleiche Reihenfolge.
- Vorwarnung wiederholen: „Noch 2 Minuten."
- Sanfter Übergang statt abruptem Wechsel.
- Verständnis zeigen: „Das Aufhören ist manchmal schwer."
Brainy erinnert:
Übergänge sind keine Gehorsamkeitsfragen. Sie sind Regulationsaufgaben – und die brauchen Vorbereitung, nicht Druck.