Brainy
Brainy
KLARTEXT · Curriculum
Trainer-Leitfaden
15 Wochen · KLARTEXT-Seminare professionell vorbereiten und durchführen
Fortschritt — 15 Wochen
Brainy
Für wen ist dieser Leitfaden?

Dieser Leitfaden richtet sich an Trainer:innen, Teamkoordinator:innen und Fachkräfte die KLARTEXT-Seminare für INGRAs, Schulbegleitungen oder pädagogische Fachkräfte durchführen. Er ist in 3 Phasen gegliedert: Vorbereitung (W1–3), Durchführung (W4–9) und Vertiefung (W10–12).

Voraussetzung: Eigene Kenntnis des KLARTEXT-Systems (INGRA-Lernplan abgeschlossen oder gleichwertige Erfahrung).

Phase 1 · W1–3
Vorbereitung
System vertiefen · Seminarkonzept · Materialien
Phase 2 · W4–9
Durchführung
6 Seminarmodule · Methodik · Feedback
Phase 3 · W10–12
Vertiefung
Supervision · Qualitätssicherung · Weiterentwicklung
1
System-Vertiefung I
Phase 1 · M0–M2 als Trainer:in durchdringen
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Ziel dieser Woche
Du kennst M0–M2 so tief dass du jede Frage von Teilnehmenden beantworten kannst — und weißt wo die häufigsten Verständnisschwierigkeiten liegen.
Lernhandbuch M0–M2 als Trainer:in lesen
Nicht als Lernende — als Lehrende. Was ist komplex? Was braucht Erklärung? Was ist missverständlich?
Häufige Fragen sammeln
5–10 Fragen notieren die Teilnehmende wahrscheinlich stellen werden. Antworten formulieren.
kLAR selbst trainieren
kLAR so verinnerlicht haben dass du es blind erklären und demonstrieren kannst — ohne Notizen.
Stressmodi-Szenarien entwickeln
Je 1 konkretes Fallbeispiel für Fight, Flight, Freeze, Fawn — aus der Schulbegleitungs-Praxis.
Trainer-Reflexion
Woche 1:
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2
System-Vertiefung II
Phase 1 · M3–M5 als Trainer:in durchdringen
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Ziel dieser Woche
Du beherrschst den Werkzeugkasten so gut dass du alle 40 Werkzeuge kurz erklären kannst. Du kennst die häufigsten Dokumentationsfehler und kannst sie ansprechen.
Werkzeugkasten M3 als Trainer:in lesen
Je Kategorie 2–3 Werkzeuge so tief kennen dass du sie demonstrieren kannst. INGRA-Barometer-Matrix auswendig.
Atem-Anker demonstrieren können
Alle 5 Atemübungen selbst beherrschen und vor Gruppe durchführen können — inkl. Erklärung.
Dokumentations-Do's & Don'ts verinnerlichen
10 typische Dokumentationsfehler aus der Praxis kennen und Gegenbeispiele formulieren.
Muster-Tagesdoku erstellen
Eine vollständige Beispiel-Tagesdokumentation erstellen die im Seminar als Vorlage dient.
Trainer-Reflexion
Woche 2:
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3
Seminarkonzept & Materialien
Phase 1 · Struktur planen · Unterlagen vorbereiten
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Seminarstruktur-Empfehlung
  • Halbtag (4h): M0 + M1 — Einführung System & Rollenklarheit
  • Ganztag (7h): M0–M3 — Fundament + Werkzeugkasten
  • 2 Tage: M0–M7 — Vollständiges Grundmodul
  • 3 Tage: Gesamtsystem inkl. Vertiefung, TK/LK-Karten und Praxistransfer
Seminarformat festlegen
Halbtag / Ganztag / 2 Tage / 3 Tage? Zielgruppe? Gruppengröße? Räumlichkeit klären.
Zeitplan erstellen
Stunde-für-Stunde-Plan mit Pausen, Methoden und Materialien. Puffer einplanen.
Teilnehmer-Unterlagen vorbereiten
Workbook drucken oder digital bereitstellen. Feuerwehrkarten. Barometer-Poster. Handouts.
Fallbeispiel-Sammlung aufbauen
5–8 anonymisierte Fallbeispiele aus der Praxis für Gruppenübungen — inkl. Musterlösungen.
Feedbackbogen erstellen
Evaluation für Teilnehmende: Was war wertvoll? Was fehlt? Was nimmst du mit?
Trainer-Reflexion
Woche 3:
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4
Seminar 1: Fundament
Phase 2 · M0 + M1 · Systemelemente & Rollenklarheit
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Zeitplan Seminar 1 (Halbtagsformat · 4 Stunden)
09:00
Ankommen & Kennenlernen — Barometer-Einstieg: Wie geht es dir heute? Erwartungen sammeln (30 Min.)
09:30
Die 9 Systemelemente — Impuls-Vortrag mit Brainy. Gruppenarbeit: Welches Element ist für mich neu? (45 Min.)
10:15
Pause (15 Min.)
10:30
Barometer live — Demo und Übung mit der Gruppe. Frühwarnsignale sammeln. (30 Min.)
11:00
kLAR in der Praxis — Rollenspiel in Dreiergruppen. Fallbeispiel bearbeiten. (45 Min.)
11:45
Recht & Rolle — M1 Kernpunkte: Auftrag, Nicht-Aufgaben, Meldeweg. Fragen beantworten. (30 Min.)
12:15
Transfer & Abschluss — Was nehme ich mit? Eine Sache die ich morgen anders mache. Feedback-Runde. (15 Min.)
Trainer-Tipp
Das Barometer-Einstiegsritual zu Beginn jedes Seminartags einsetzen — es zeigt sofort wer das System versteht und gibt dir als Trainer Orientierung über den Gruppenstand.
🎭
Rollenspiel
kLAR in Dreiergruppen: Trainer:in, INGRA, Kind. Wechseln.
🃏
Kartenmethode
Systemelemente auf Karten — sortieren, clustern, diskutieren.
💬
Fishbowl
Schwierige Rollensituationen in der Mitte besprechen, andere beobachten.
✏️
Workbook-Einstieg
M0 Aufgabe 1 + 2 gemeinsam beginnen, zuhause fertig stellen.
Seminar 1 durchgeführt
Zeitplan eingehalten, alle Kernthemen behandelt, Fragen beantwortet.
Feedbackbögen ausgewertet
Was hat gut funktioniert? Was anpassen für nächstes Mal?
Nachbereitung dokumentiert
Seminarnotizen: Was haben Teilnehmende mitgenommen? Offene Fragen für nächste Session.
Seminar-Reflexion
Woche 4:
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5
Seminar 2: Kinder verstehen
Phase 2 · M2 · Neurobiologie · Stressmodi · Beobachtung
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Zeitplan Seminar 2 (Halbtagsformat · 4 Stunden)
09:00
Barometer-Einstieg + Rückblick W1. Was habe ich in der Zwischenzeit beobachtet? (20 Min.)
09:20
Neurobiologie kurz & klar — Amygdala, Stressreaktion, Lernen unmöglich bei Rot. Kein Fachjargon. (30 Min.)
09:50
4 Stressmodi live — Je Modus: Fallbeispiel, Erkennungszeichen, INGRA-Reaktion. Kleingruppenarbeit. (50 Min.)
10:40
Pause (15 Min.)
10:55
Frühwarnsignale kennen — Jede:r erstellt ein persönliches Frühwarnsignal-Profil für ihr Kind. (35 Min.)
11:30
Co-Regulation üben — Partnerübung: einer reguliert sich, der andere beobachtet was passiert. (30 Min.)
12:00
Transfer — Eine konkrete Beobachtung die ich diese Woche machen werde. (30 Min.)
Trainer-Tipp
Die Neurobiologie nicht zu akademisch präsentieren — Teilnehmende wollen wissen was es für ihren Alltag bedeutet. „Das Gehirn im Stress kann nicht lernen" ist die wichtigste Botschaft. Alles andere ist Vertiefung.
Seminar 2 durchgeführt
Fallbeispiele angepasst
Auf Basis von Seminar 1-Feedback die Fallbeispiele für Seminar 2 angepasst.
Feedback ausgewertet und dokumentiert
Seminar-Reflexion
Woche 5:
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6
Seminar 3: Werkzeugkasten
Phase 2 · M3 · 40 Werkzeuge erlebbar machen
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Besonderheit dieses Seminars
Seminar 3 ist das praxisintensivste — wenig Theorie, viel Erleben. Teilnehmende sollen mindestens 8 Werkzeuge selbst ausprobiert haben bevor sie das Seminar verlassen.
Zeitplan Seminar 3 (Ganztag · 6 Stunden)
09:00
Barometer + Überblick 40 Werkzeuge — Kategorien vorstellen, jede:r 3 Favoriten wählen. (30 Min.)
09:30
Regulation-Station — Alle 5 Atemübungen + 3 Körperwerkzeuge gemeinsam ausprobieren. (45 Min.)
10:15
Pause (15 Min.)
10:30
Rituale entwickeln — Jede:r entwickelt ein Ankomm-Ritual für ihr Kind. Präsentation in Kleingruppen. (45 Min.)
11:15
Fokus-Werkzeuge — Finger-Anker, Lernbrille, Pomodoro live erleben. (30 Min.)
11:45
Mittagspause (45 Min.)
12:30
Kommunikations-Werkzeuge — Geheimzeichen, Ich-Botschaften, Reparatur-Gespräch. Rollenspiele. (60 Min.)
13:30
Mein persönlicher Werkzeugkoffer — Jede:r wählt 5 Kern-Werkzeuge + Begründung. Austausch. (30 Min.)
14:00
Transfer & Workbook — M3 Aufgaben 1–4 beginnen. Was setze ich diese Woche um? (30 Min.)
Trainer-Tipp
Körperwerkzeuge immer selbst mitmachen — nicht nur demonstrieren. Wenn Trainer:innen die Übungen ernst nehmen, tun es Teilnehmende auch. Lachen ist erlaubt und gewünscht.
Seminar 3 durchgeführt
Alle Teilnehmenden haben mind. 8 Werkzeuge ausprobiert
Seminar-Dokumentation erstellt
Seminar-Reflexion
Woche 6:
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7
Seminar 4: Kommunikation & Dokumentation
Phase 2 · M4 + M5 · Sprechen · Schreiben · Schützen
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Zeitplan Seminar 4 (Halbtagsformat · 4 Stunden)
09:00
Einstieg — Eine schwierige Kommunikationssituation aus der Praxis sammeln. Anonymisiert auf Karten. (20 Min.)
09:20
Ich-Botschaften — Theorie (5 Min.) + Übung: Du-Botschaften umformulieren in Dreiergruppen. (40 Min.)
10:00
Deeskalierende Sprache — Was eskaliert, was deeskaliert. Live-Demo + Gruppenübung. (30 Min.)
10:30
Pause (15 Min.)
10:45
Dokumentation — Beobachtung vs. Interpretation: Übung mit echten Beispielen. Do's & Don'ts. (35 Min.)
11:20
SMART-Ziele — Gemeinsam ein SMART-Ziel für ein Fallbeispiel-Kind entwickeln. (25 Min.)
11:45
Transfer & Abschluss (15 Min.)
Trainer-Tipp
Dokumentations-Übung mit echten (anonymisierten) Texten aus der Praxis macht den Unterschied — abstrakte Beispiele werden schnell als „praxisfern" abgetan. Echte Fehler aus dem Alltag resonieren.
Seminar 4 durchgeführt
Echtdokumentationen anonymisiert für nächste Seminarrunde gesammelt
Seminar-Reflexion
Woche 7:
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8
Seminar 5: Krisen & Praxissituationen
Phase 2 · M6 + M7 · Mobbing · Was tue ich wenn …?
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Besonderheit dieses Seminars
Kein Humor in diesem Seminar — die Themen Mobbing und Krisen verdienen volle Aufmerksamkeit. Rollenspiele hier besonders sorgfältig debriefen — Situationen können emotional werden.
Zeitplan Seminar 5 (Halbtagsformat · 4 Stunden)
09:00
Einstieg — Schwerste Situation der letzten Wochen auf Karten. Anonym. Trainer liest vor. (20 Min.)
09:20
Mobbing erkennen — 3 Merkmale. Konflikt vs. Mobbing: Fallbeispiele zuordnen. (40 Min.)
10:00
Handlungsablauf Mobbing — Schritt für Schritt. Was tue ich — was tue ich nicht. (30 Min.)
10:30
Pause (15 Min.)
10:45
Praxissituationen M7 — 3 Szenarien in Kleingruppen: Wutanfall, Rückzug, Verweigerung. Drehbuch entwickeln. (50 Min.)
11:35
Feuerwehrkarten — Alle 7 FK gemeinsam durchgehen. Wann welche? (20 Min.)
11:55
Transfer — Persönliches Drehbuch für schwerste Situation. (25 Min.)
Trainer-Tipp
Nach intensiven Rollenspiel-Szenen immer aus der Rolle herausnehmen: „Verlasse jetzt die Rolle — du bist wieder [Name]." Dann Debrief: Wie war das? Was hast du gespürt? Erst dann Lernpunkte.
Seminar 5 durchgeführt
Emotionale Sicherheit im Seminarraum gewährleistet
Alle Rollenspiele debrieft, niemand mit schwierigen Gefühlen allein gelassen.
Seminar-Reflexion
Woche 8:
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9
Seminar 6: Selbstfürsorge & Humor
Phase 2 · M8 + MH · Für sich selbst · Leichtigkeit
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Zeitplan Seminar 6 (Halbtagsformat · 4 Stunden)
09:00
Barometer für mich selbst — Wie geht es mir wirklich? Ehrliche Runde im Kreis. (20 Min.)
09:20
Selbstfürsorge ist Pflicht — Compassion Fatigue kennenlernen. Eigene Stresssignale identifizieren. (35 Min.)
09:55
Sofort-Strategien erleben — Alle 5 Strategien gemeinsam ausprobieren. (25 Min.)
10:20
Pause (15 Min.)
10:35
Humor-Barometer-Matrix — MH-07 gemeinsam durchgehen. Wann passt Humor? Fallbeispiele. (30 Min.)
11:05
Mikro-Interventionen entwickeln — Jede:r entwickelt 2 eigene Humor-Interventionen. Vorstellen. (35 Min.)
11:40
Mein Selbstfürsorge-Plan — 3 konkrete Maßnahmen. Gegenseitig vorstellen und bekräftigen. (30 Min.)
Trainer-Tipp
Dieses Seminar ist bewusst leichter — nach 5 intensiven Einheiten braucht die Gruppe Luft. Humor darf sein und soll sein — aber immer als echtes Angebot, nicht als Pflicht. Wer nicht lachen mag, darf ernst bleiben.
Seminar 6 durchgeführt
Alle Teilnehmenden haben ihren Selbstfürsorge-Plan
Gesamtfeedback Phase 2 eingeholt
Seminar-Reflexion
Woche 9:
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10
Supervision & Praxisbegleitung
Phase 3 · Transferunterstützung · Kollegiale Beratung
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Supervisions-Format (2 Stunden)
  • Teilnehmende berichten: Was habe ich umgesetzt? Was hat funktioniert?
  • Kollegiale Fallberatung: Ein Fall wird eingebracht und gemeinsam bearbeitet
  • Trainer:in als Moderator:in — nicht als Allwissende:r
  • Workbook-Stand: Wo stehen alle? Was ist noch offen?
Supervisionssitzung durchgeführt
Workbook-Stand erhoben
Wer hat welche Module abgeschlossen? Wer braucht Nachbegleitung?
Individuelle Entwicklungsziele vereinbart
Was arbeitet jede:r bis Woche 12 konkret weiter?
Trainer-Reflexion
Woche 10:
0%
11
Qualitätssicherung & Weiterentwicklung
Phase 3 · Evaluation · Seminarqualität sichern
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Qualitätssicherungs-Raster
Gute Trainer:innen evaluieren sich systematisch. Diese 4 Fragen nach jedem Seminar:
  • Was haben Teilnehmende konkret gelernt — messbar?
  • Was hat mich selbst überrascht oder herausgefordert?
  • Was würde ich mit einer anderen Gruppe anders machen?
  • Welches Feedback war das wichtigste?
Alle 6 Seminar-Reflexionen ausgewertet
Muster identifizieren: Was läuft immer gut? Was immer schwierig?
Seminarkonzept überarbeitet
Auf Basis von Feedback und eigenen Reflexionen: Was wird beim nächsten Durchlauf geändert?
Neue Fallbeispiele gesammelt
Aus diesem Durchlauf: 3–5 neue anonymisierte Fallbeispiele für nächste Runde.
Eigene Trainer-Entwicklungsziele gesetzt
Was will ich als Trainer:in in den nächsten 6 Monaten verbessern?
Trainer-Reflexion
Woche 11:
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12
Abschluss & Zertifizierung
Phase 3 · Abschlusstag · Zertifikat · Ausblick
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Zeitplan Abschlusstag (3 Stunden)
09:00
Rückblick 15 Wochen — Was hat sich verändert? Jede:r benennt 3 konkrete Veränderungen in der Praxis. (30 Min.)
09:30
Workbook-Abschluss — Offene Punkte besprechen. Gegenseitig vorstellen was man gelernt hat. (45 Min.)
10:15
Pause (15 Min.)
10:30
Ausblick & nächste Schritte — Was kommt nach diesem Kurs? Wie weiter lernen? (30 Min.)
11:00
Zertifikatsübergabe — Feierlicher Abschluss. Jede:r erhält ihr Zertifikat. Applaus. (20 Min.)
11:20
Abschlussrunde — Ein Satz: „Das nehme ich mit." (20 Min.)
Trainer-Tipp
Den Abschlusstag bewusst feierlich gestalten — nicht als weiteres Lern-Seminar. Die Teilnehmenden haben 15 Wochen hart gearbeitet. Das verdient Würdigung. Brainy gehört auf den Tisch. Für die Dokumentation: Drucke die ausgefüllten Wochen mit Cmd+P.
Abschlusstag durchgeführt
Zertifikate übergeben
Abschlussevaluation ausgewertet
Trainer-Selbstevaluation abgeschlossen
15 Wochen Reflexion zusammengefasst. Was nehme ich als Trainer:in mit?
Trainer-Abschlussreflexion
Woche 12:
0%
13
Bindungstrauma & Pflegekinder
Phase 3 · M2-31 · M2-32 · Vertiefung
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Lernziel: Trainer:innen können Bindungstrauma und Pflegekind-Dynamiken erkennen und INGRAs sicher begleiten.
Theorie Bindungstrauma vermittelt
M2-31 als Grundlage — was INGRAs wissen müssen und was nicht ihre Aufgabe ist
Fallbeispiele besprochen
Typische Situationen mit Pflegekindern — wie reagiert INGRA, wie nicht?
Grenzen der Rolle geklärt
Was tut INGRA, was tut der Fachdienst? Klare Abgrenzung geübt
Trainer-Reflexion
Fortschritt Woche 13
0%
14
Sexueller Missbrauch — Sicher lehren, sicher begleiten
M2-35 · M2-36 · M2-37 · Kinderschutz · § 8a
0%
Lernziel: Trainer:innen führen das Thema professionell und ohne Dramatisierung ein. INGRAs kennen Warnsignale, die Meldekette und ihren eigenen Schutz.
Einstieg: Haltung vor Wissen
Warum dieses Thema INGRA betrifft — und warum die Rollenklarheit (wahrnehmen, melden, nicht ermitteln) schützend ist für alle
M2-35 Warnsignale erarbeiten
Kleingruppe: Welche Signale habt ihr schon beobachtet? Wie dokumentiert man ohne zu interpretieren?
M2-36 Meldekette durchspielen
Rollenspiel: Kind vertraut sich an — was sage ich, was schreibe ich, wen rufe ich wann an?
Trainer-Reflexion
Fortschritt Woche 14
0%
15
Sehbehinderung, Gehörlosigkeit & Kursabschluss
M2-38 · M2-39 · M2-40 · M2-41 · Sinnesbehinderungen · Abschluss
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Lernziel: Trainer:innen schließen die neuen Sinnesbehinderungs-Karten praxisnah ab. INGRAs erleben Kommunikationsbarrieren am eigenen Körper und entwickeln konkrete Handlungsstrategien.
M2-38/39 Sehbehinderung — Erfahrungsübung
Paarübung: Eine Person schließt die Augen, die andere beschreibt den Weg durchs Zimmer — räumlich, ohne zeigen. Dann Reflexion: Was war schwer?
M2-40/41 Gehörlosigkeit — Kommunikation ohne Stimme
Übung: 5 Minuten kommunizieren ohne Sprechen. Dann: Was habe ich gebraucht? Was hat geholfen? Was war frustrierend?
Kursabschluss — Reflexionsrunde & Ausblick
Jede:r INGRA: Was nehme ich aus dem Kurs mit? Was ist meine größte Erkenntnis? Zertifikat, Dank, nächste Schritte
Trainer-Reflexion
Fortschritt Woche 15
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15 Wochen — ein Kurs. Eine Gemeinschaft.

Gute Trainer:innen sind zuerst gute Lernende. Dieser Leitfaden wächst mit dir — je mehr Erfahrung du sammelst, desto besser werden deine Seminare.

Klar. Warm. Menschlich. — Das gilt für INGRAs. Und für Trainer:innen.

© 2026 Anja Jolk | KLARTEXT-Mentoring · Alle Rechte vorbehalten
Brainy
15 Wochen — ein Kurs. Eine Gemeinschaft.

Gute Trainer:innen sind zuerst gute Lernende. Dieser Leitfaden wächst mit dir — je mehr Erfahrung du sammelst, desto besser werden deine Seminare.

Klar. Warm. Menschlich. — Das gilt für INGRAs. Und für Trainer:innen.

© 2026 Anja Jolk | KLARTEXT-Mentoring · Alle Rechte vorbehalten